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Etwas Geschichte Bodybuilding in Polen Letzte Erfolge
Etwas Geschichte

     Kraftsports und sogar die Begeisterung für die ästhetische Seite einer Menschensilhouette gehen mit ihren Wurzeln bis auf das Mittelalter zurück, worüber uns schon die Skupturen verschiedener Gestalten Zeugnis liefern, die sich durch eine harmonisch gebaute Silhouette auszeichnen. Für den Vorläufer des modernen Bodybuildings wird der deutsche Athlet Eugen Sandow gehalten, der im Zirkus in verschiedenen Ländern um die Jahrhundertwende (19./20. Jh.) auftrat. Er war nicht nur athletisch gebaut, sondern auch äußerst kräftig und entfettet, seine Auftritte begannen normalerweise mit einer mehrminutigen Vorführung seiner Muskulatur in verschiedenen Stellungen.
Bodybuilding wurde jedoch erst recht durch die Gebrüder Joe und Ben Weiderow populär gemacht. Sie waren in den Gebieten Kanadas und USA tätig, durch ihre Familienbände (durch ihre Großeltern) mit Polen verbunden. Noch vor Beginn des Zweiten Weltkrieges fingen sie an, ein Bulletin "Your Phisique" herauszugeben, und 1946 gründeten sie den Internationalen Bodybuilder Verein (IFBB), der zur Zeit 174 Mitgliedsstaaten vereinigt, vor zwei Jahren wurde er vorläufig durch das Internationale Olimpia Komitee anerkannt.
     Joe Weider lebt zur Zeit in Woodland Hills in Kalifornia und ist der Eigentümer von einem wahren Presseimperium, das Bodybuilding und Fitneß (5 Magazine) umfaßt. Außerdem ist er der Miteigentümer von einer Nährstoffenfabrik, Weider Nutrition International, die ihre Tochtergesellschaften in den USA und in einigen anderen Ländern Europas haben. Ben Weider hingegen steht seit 54 Jahren an der Spitze von IFBB. Er veranstaltet und fördert Bodybuilding auf der ganzen Welt. Er ist auch wahrscheinlich der am längsten im Amt bleibende Präsident der Internationalen Sportföderation. Die Popularität dieser Art des Leistungssports beweist am besten die Tatsache, daß in den Männerweltmeisterschaften normalerweise über 70 internationale Mannschaften teilnehmen und in den Frauenweltmeisterschaften über 30.
     Über viele Jahre hinweg wurde Bodybuilding als eine Sportdisziplin ausschließlich für Männer betrachtet, aber so bald als die Frauen die Vorzüge dieser "eisernden Sportdisziplin" für sich entdeckt haben, begannen viele von ihnen Kraftübungen zu machen. Einer der ersten Bodybulidervorbilder war sicherlich Steve Reeves, der nachdem er den Weltmeistertitel errungen hatte, seine 15 jährige Filmkarriere anfing. Er spielte insgesamt in 17 Filmen mit, als Herkules, Goliat, Sandokan. 10 Jahre später erschien der Österreicher Arnold Schwarzenegger auf den Bildschirmen, der zuerst die Bodybuilderszenen beherrschte und später einer der berühmtesten Hollywoodstars wurde. Er fing mit der Rolle des Conans an, und endete als Terminator, seine wahrscheinlich berühmteste Verkörperung. Schwarzenegger hatte auch sein politisches Abenteuer erlebt, als er, nachdem er die amerikanische Staatsbürgerschaft bekam, der Vorsitzende des Präsidentenrates für Leibeskultur und Sport wurde. Nachdem er vom aktiven Sportleben zurückgetreten ist, wurden Lee Haney und Dorian Yates die führenden Persönlichkeiten des Berufsbodybuildings, und seit zwei Jahren ist der berufstätige Polizist aus Texas, Ronnie Coleman unschlagbar.
     Die unvergessliche "erste Dame" des frühen Frauenbodybuildings war Rachel McLish, aber das Meiste für die Verbreitung dieser Disziplin unter den Frauen tat Corinna Everson, die sechsmal den Titel der besten Berufsbodybuilderin der Welt errungen hatte, außerdem viele Fernsehnprogramme über Kraftübungen und Aerobik (auf dem ESPN Kanal) moderierte und in Filmen (wie z. B. in der Filmserie "Xena") spielte. Seit vier Jahren ist Kim Chizevsky die beste Berufsbodybuilderin der Welt.

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Bodybuilding in Polen

     In Polen ist Bodybuilding durch den Redakteur Stanis³aw Zakryewski und sein Magazin "Sport für alle", das nach 1956 erschien, bekannt geworden. Bodybuilding begeistert ihn durch seine vielseitige Wirkung auf den menschlichen Körper und er findet es ist ein guter Weg, um den allgemeinen Gesundheitszustand der Gesellschaft zu verbessern. Seit 1958 ist Bodybuilding mit Gewichtsheben verbunden und der Redakteur Zakrzewski bekleidet das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden im Polnischen Gewichtsheben - und Bodybuildingsverein.
     Diese künstliche und nicht sehr gelungene Heirat (Mißverständnisse über die Verteilung der finanziellen Mittel) dauert bis 1965, danach nimmt TKKF (Gesellschaft der Leibeskulturträger) es unter seine Fittiche. In der Zwischenzeit (1960) kommt GKKFiT zu der Schlußfolgerung, daß Bodybuilding keine Sportdisziplin ist, und erlaubt sie nur als Erholungssport zu treiben. Aus diesem Grund konnten in einigen danach folgenden Jahren keine offiziellen Polenmeisterschaften veranstaltet werden (inoffiziell übernahmen die gemeinpolnischen Bodybuildingswettkämpfe, die jedes Jahr auf den Tennisplätzen in Sopot stattfinden, diese Aufgabe). Der erste Sieger dieser Wettkämpfe wurde Andrzej Jasiñski und die bedeutenden polnischen Bodybuilder der 60er Jahre waren auch: Mieczys³aw Krydziñski, Antoni Ko³ecki, Przemys³aw Kwiatkowski.
     Bodybuilding wird in verschiedenen Kreisen bekannt. Es wird auch u.a. von den Schauspielern: Marian Glinka und Marek Perepeczko betrieben.

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Letzte Erfolge

     Danach entscheidet sich Ewa Kryñska für die Mutterschaft und kommt zu Wettbewerben erst 1998 zurück, gerade in dem Moment , in dem Polen die erste Weltmeisterschaft der Fauen und Paare im Bodybilding und Frauenfitneß in P³oñsk veranstaltete. Ihr Come züruck ist sehr gelungen, weil sie in diesem Wettbewerb die Goldmedaille erringt. Die polnischen Paare erzielen eine hohe Leistung, indem sie drei Medaillen gewinnen: Gold- Halina Kunicka und Piotr G³uchowski, Silber - Ewa Kryñska und Andrzej Maszewski, und Bronze- El¿bieta Borecka und Mariusz Strzeliñski. Die Polinnen haben auch ihre Erfolge im Fitneß - im jüngsten Wettbewerb, der erst 1996 von IFBB eingeführt wurde. In P³oñsk gewinnt Aleksandra Kobielak den Europaweltmeisterintitel, Ewelina Cichoñ und Joanna Kurzacz nehmen den sechsten Platz an. Dem Schlag folgend erkämpft Kobielak im Herbst 1998 die Silbermedaille auf der WM in Alicante.
     Die Glückssträhne wird 1999 auf der EM in Essen fortgesetzt - Halina Kunicka gewinnt die Silbermedaille in der Kategorie (57 kg), und das Paar Joanna Krupa-Juliusz Melik wird das beste Paar in Europa. Unsere Spitzenstars starten nicht, aus dem Grund, weil sie sich auf die WM im Herbst in Sydney vorbereiten. Die Fahrt nach Antipoden wird für Ewa Kryñska die angenehmste Reise ihres Lebens. Zuerst gewinnt sie im Schwergewicht (57 kg), danach open, im dem alle Meisterinnen aus jeder der drei Kategorieen auftreten. Nach dem Umziehen betritt Ewa Kryñska die Bühne mit Pawe³ Brzózka, damit sie den WM-titel wie 1993 wieder gewinnen. In den Jahren 1993 - 1998 nahm dieses Paar an den Meisterschaften nicht teil, weil Pawe³ sich auf die individuellen Auftritte konzentriert hat, indem er 1996 den Europameistertitel gewann und mehrmals im Finale der WM war.
Ihr Auftritt ist hervorragend und endet sich mit einem Wiedergewinn des Meistertitels. Nachdem Kryñska in Sydney den Titel der besten Teilnehmerin der ganzen Meisterschaft erhält, erwibt sie das Recht zum Berufssport überzutreten und im Wettbewerb "Ms. Olympia" ohne Ausscheidung aufzutreten. Sie verschiebt aber diese Entscheidung, weil sie 2000 in Warschau die höchste Stelle annehmen will. In hoher Form ist in Sydney Aleksandra Kobielak, zwar hat sie beide Sillhoutttenrunden gewonnen, aber sie bekommt nur die Bronzmedaille (Kat. bis zum 160 cm), weil die Richter ihr artistisches Freiprogramm schlecht benotet haben. Diese Unannehmlichkeit entschädigt sie sich in Torremolinos auf der EM im Mai Lj, indem sie Europameisterin wird. Während dieses Wettbewerbs erscheint unser nächster Star im Fitneß - Kamila Porczyk, die in ihrem ersten Auftritt die Silbermedaille in der höheren Kategorie gewinnt. Spanien ist auch glücksbringend für unsere leichste Bodybilderin Joanna Krupa. Als talentierte Juniorin hat sie zweimal die Bronzemedaille der Junioren WM gewonnen, aber nach dem Übertritt zu Senioren mußte sie lange auf ihre Erfolge warten. In Torremolinos hat Krupa die Bronzemedaille in der Kategorie bis 52 kg erkämpft.

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14-15.10.2000
Warschau - Torwar
Lazienkowska Strasse 6a
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   Mokotow Business Park "ORION"
   Domaniewska Strasse 41
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